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Auftakt ins neue Studienjahr 2026/27

Ausblick auf Kurse, Projekte und ein Jubiläum

Erstsemester und Tobias Luderer sowie Prof. Weller

Mit dem Beginn des neuen Semesters kehrt wieder Leben in die Werkstätten und Räume der Villa Merz ein. Für die neuen Studierenden beginnt ein neuer Lebensabschnitt, während sich die höheren Semester auf das Wiedersehen mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen freuen. Traditionell beginnt für die „Erstis“ ihre Zeit hier, unter anderem mit dem Besuch im Rathaus, in diesem Jahr begrüßt durch den Stellvertretenden Bürgermeister Tobias Luderer und einem kleinen Stadtrundgang.

Gleichzeitig steht im Studiengang Musikinstrumentenbau der WHZ in Markneukirchen ein abwechslungsreiches Semester bevor. In den kommenden Monaten warten wieder zahlreiche spannende Projekte auf die Studierenden. Im fünften Semester stehen die Projektarbeiten an, bei denen die Studierenden eigene Fragestellungen bearbeiten und ihre bisherigen Kenntnisse vertiefen. Im Reparaturkurs für Zupfinstrumente (unter der Leitung von Lukas Schmidt, Rothenburg ob der Tauber) geht es um die fachgerechte Instandsetzung und damit Erhalt von Instrumenten. Die Studierenden des Streichinstrumentenbaus beschäftigen sich im Antiquingkurs (unter der Leitung von Maike Finckh, Hannover) mit Verfahren zur künstlichen Alterung der Oberflächengestaltung. Auch im Bogenbau wird praktisch gearbeitet: Auf dem Programm stehen unter anderem die systematische Herstellung von Fröschen (unter der Leitung von Dirk Löscher, aus Bad Langensalza).

Ein besonderes Jahr steht außerdem bevor: 2027 jährt sich die Gründung der ersten Markneukirchner Geigenmacherinnung zum 350. mal. Das Innungsjubiläum wird im kommenden Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen im Ort gefeiert. Der Studiengang Musikinstrumentenbau freut sich über die geplanten Aktivitäten.

Neben den fachlichen Projekten verändert sich auch die Villa Merz selbst. Im Blümchensaal stehen Arbeiten an: frischer Putz und neuer Farbanstrich. Auch der Vorlesungsraum im OG wird weiter verbessert. Akustikpaneele sollen dort künftig für eine bessere Raumakustik und damit für bessere Bedingungen im Unterricht sorgen.

So beginnt das neue Semester nicht nur mit neuen Gesichtern und neuen Projekten, sondern auch mit frischem Glanz in der Villa Merz. Eines bleibt dabei aber trotzdem altbewährt: Auch in diesem Semester wird in den Werkstätten wieder gearbeitet, ausprobiert und gemeinsam gestaltet.