Jeder Mensch braucht Ziele und Herausforderungen im Leben. Ziellose Personen kommen zum Stillstand, verstimmen in ihren Emotionen und werden antriebslos. Uns fällt es manchmal sehr schwer unsere Ziele zu verfolgen und ihnen konsequent nachzugehen. Dabei ist die Eigenmotivation ein enormer Faktor, welcher auf unsere Zielverfolgung Einfluss nimmt. Aber was ist Motivation überhaupt und warum fällt es manchen Menschen so leicht sich selbst zu motivieren? Was sind die Geheimnisse oder wurde es ihnen direkt in die Wiege gelegt? In unseren Blogeinträgen findet ihr die Antwort!
Zunächst einmal brauchen Menschen einen Grund, um eine Aufgabe zu erledigen und Ziele zu verfolgen. Diese sind vielfältig, sollte der Person aber bewusst sein!
Gründe zur Investition von Aufmerksamkeit und Energie für Erreichung eines Ziels:
- Gratifikation (das Ziel: finanzielle Belohnung, Beförderung, …)
- Verhalten selbst ist Gratifikation (Genugtuung liegt in der Handlung selbst und nicht im Ziel/Outcome)
- Endprodukt (das Outcome: Musikstück, Text, Zeichnung, …)
Motivation ist keine persönliche Eigenschaft, mit welcher ein Mensch geboren wird! Es ist nichts zu spät, euch stehen alle Türen zur Eigenmotivation offen! Die Motivation ist ein bestimmtes Verhalten, welches zeitlich begrenzt ist und durch ein bestimmtes Ziel ausgelöst wird. Dabei ist es abhängig von drei Komponenten:
First Step: die Aktivierung - Welcher Antrieb steckt hinter dem Ziel, welche Energie und Leidenschaft hegt diese Person?
Second Step: die Richtung - Welche persönlichen Entscheidungen und Gedanken stecken hinter dem Ziel?
At last: Ausdauer – Welche Faktoren sorgen für die Aufrechterhaltung des Verhaltens?
Dabei werden intrinsische also „Anreize von innen“ und extrinsische „Anreize von außen“ unterschieden.
Nach „Heckhausen“ sind vor allem die intrinsischen Faktoren relevant und diese lassen sich wie folgt von den extrinsischen abheben:
- Bedürfnis nach Selbstentfaltung und persönlichem Wachstum (Triebe ohne Triebreduktion)
- Handlungsanreiz ist die Tätigkeit selbst oder ein Endziel (Zweckfreiheit)
- Die Person entscheidet sich selbst zu der Handlung
- Handlung bereitet der Person Freude (keine Über- oder Unterforderung)
Letztendlich geht nichts über die Freude einer Handlung, denn welches Belangen hat eine Tätigkeit für einen Menschen, wenn es der Person keinen Spaß bereitet sich mit dieser zu beschäftigen?