MPI ist eine vielversprechende tracerbasierte, tomographische Bildgebungsmethode, die für ihre hohe Empfindlichkeit und räumlich-zeitliche Auflösung bekannt ist. Seit ihrem Debüt im Jahr 2005 sind verschiedene präklinische MPI-Scanner-Architekturen entstanden, darunter kommerzielle Systeme und zahlreiche Forschungsgeräte. Die plattformübergreifende Vergleichbarkeit ist jedoch mangels standardisierter Phantome und Evaluierungsmethoden nach wie vor schwierig.
„harmoMPI“ adressiert diese Lücke durch die Entwicklung plattformunabhängiger, modularer Messphantome, welche eine präzise Bestimmung der wichtigsten Leistungskriterien von MPI-Systemen ermöglichen. Neben der Entwicklung eines Verfahrens zur Leistungsbestimmung ist ein weiteres Ziel des Projekts die Erstellung eines Planungswerkzeugs, das Forschenden hilft, die optimale Scanner-Konfiguration für ein bestimmtes Experiment auszuwählen. Dies soll die Versuchsplanung verbessern, Qualitätssicherung ermöglichen und unnötige Tierversuche verhindern.
Die von „harmoMPI“ vorangetriebene Harmonisierung wird den Übergang von MPI aus der Forschung hinzu praktischen biomedizinischen Anwendungen beschleunigen, wovon nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Klinik profitiert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Website: harmoMPI.org