Im Bündnis I-Ma-Tech, einem Netzwerk von zirka 50 Partnern, wurde in der Vergangenheit eine Vielfalt von Projekten mit den Schwerpunkten Materialnachhaltigkeit, Digitalisierung sowie Fachkräftesicherung durchgeführt. Nach insgesamt acht Jahren Förderphase im BMFTR-Programm WIR! - „Wandel durch Innovation in der Region“ wurden die Ergebnisse der umfangreichen Forschungsaktivitäten in über 20 Fachbeiträgen vorgestellt und diskutiert.
Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung des Kompetenzclusters Musikinstrumentenbau und die Podiumsdiskussion zur Zukunft des Musikinstrumentenbaus unter zunehmenden Materialrestriktionen am Freitag, dem 26. September. Dazu waren unter anderem Staatssekretär und Amtschef Thomas Kralinski vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz und Andreas Grieß, Referatsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung zu Gast.
WHZ spielt wichtige Rolle im Bündnis
Einer der Initiatoren des Bündnisses ist WHZ-Professor Prof. Gunter Ziegenhals, der auch noch nach seinem Ruhestand als Konsortiumsmitglied der monatlich tagenden Koordinierungsgruppe die Bündnisaktivitäten mitgestaltet. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik Tom Höppner und Erik Lenk sind 2018 während der Beantragungsphase zum Bündnis dazugestoßen. Sie trugen einen wesentlichen Anteil dazu bei, dass sich I-Ma-Tech als eines von 20 Bündnissen gegen 120 Mitbewerber durchsetzte und im Laufe der Jahre über 9 Mio. Euro Fördermittel einwarb. Seitdem prägen die beiden Mitarbeiter als Bündniskoordinatoren die Aktivitäten des Bündnisses und konnten so beispielsweise über 30 Bündnisveranstaltungen organisieren.
Darüber hinaus haben drei Fakultäten der WHZ an sieben der 24 Projekte im Bündnis mitgewirkt. An der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik wurden unter Prof. Jörn Getzlaff Projekte im Bereich Digitalisierung und Bündnisstrategie bearbeitet. Prof. Kati Kasper-Brauer der Fakultät Wirtschaftswissenschaften leitete Projekte zu den Themen Fachkräfte und Ausbildung im vogtländischen Musikinstrumentenbau. Und auch der Studiengang Musikinstrumentenbau der Fakultät für Angewandte Kunst Schneeberg bearbeitete unter Leitung von Prof. Hannes Vereecke und Prof. Enrico Weller Projekte im Bündnis. Themen waren dabei neue Technologien, innovative Ansätze, Materialien und Weiterbildung im Musikinstrumentenbau sowie die Entwicklung eines geschichtsbasierten Images der Region.
Der ehemalige Rektor der WHZ, Prof. Gunter Krautheim sowie Prof. Eberhard Meinel vom Studiengang Musikinstrumentenbau sind seit 2019 in ehrenamtlicher Tätigkeit Mitglieder des neunköpfigen Beirates des Bündnisses.
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https://www.imatech-musik.de/