Pressemitteilung

32 Studierende erhalten an der WHZ ein Deutschlandstipendium

Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) konnte in diesem Jahr an 32 Studierende ein Deutschland-Stipendium vergeben. Dahinter stehen insgesamt 15 Förderer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Rektor Prof. Stephan Kassel übergibt eine Urkunde an eine Stipendiatin.
In der Aula Peter-Breuer-Straße konnte Rektor Prof. Stephan Kassel 32 Studierenden ihre Urkunde für das Deutschland-Stipendium übergeben. (Fotos: J. Jeschke/WHZ)

32 Studierende der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) werden ab diesem Semester durch das Deutschland-Stipendium mit 300 Euro monatlich gefördert. Verliehen wurden die Stipendien bei einem „get2gether“ am 25. November an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. 

Steigerung der Stipendienanzahl

Ausgereicht werden konnten 14 Stipendien im Bereich Technik und 18 Stipendien im Bereich Wirtschaft/Lebensqualität. 17 der Stipendiaten sind weiblich. Für die Stipendien hatten sich insgesamt 120 Studierende beworben. Die Stipendien wurden von insgesamt 15 Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Die größten Förderer sind dabei die Sparkassen-Finanzgruppe, vertreten durch die Sparkasse Zwickau (5 Stipendien), die Sparkasse Vogtland (3 Stipendien) sowie den Ostdeutschen Sparkassenverband (3 Stipendien). Größter Einzelförderer ist in diesem Jahr erneut das Forschungs- und Transferzentrum e. V. an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FTZ), welches insgesamt 6 Stipendien fördert. Ein weiterer Förderer mit 3 Stipendien ist AUKOM e. V. (Braunschweig). Regionale Unterstützer sind zum Beispiel die Zwickauer Energieversorgung GmbH oder die Wasserwerke Zwickau GmbH. Neu als Förderer konnten die MERKUR PRIVATBANK KGaA sowie die Hörmann Vehicle Engineering GmbH gewonnen werden. Somit wurde sogar eine Steigerung der Stipendien gegenüber dem Vorjahr erreicht.

WHZ seit Beginn des Programms dabei

Durch den demografischen Wandel, den wachsenden Wettbewerb und die wirtschaftliche Transformation in Südwestsachsen sind gut ausgebildete Fachkräfte und Nachwuchswissenschaftler die Schlüsselressource für den Wohlstand unseres Landes und unserer Region. Im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe erwächst den Hochschulen eine zentrale Bedeutung zu. So ist die WHZ seit Beginn des Deutschlandstipendienprogramms 2011 dabei und konnte ihr Netzwerk zu den regionalen Gesellschafts- und Wirtschaftspartnern ausbauen und erweitern. Mit dem Deutschlandstipendium will die Hochschule dazu beitragen, dass Studierende ihr Potential entfalten können und sie zu hervorragenden Leistungen ermutigt werden. 

Hintergrund 

Das Deutschlandstipendium setzt sich je zur Hälfte aus Bundesmitteln und aus privaten Mitteln von Firmen, Institutionen und Einzelpersonen zusammen. Es beträgt 300 Euro im Monat und wird in der Regel für zwei Semester vergeben. Auswahlkriterien sind neben Leistung und außerfachlichem, gesellschaftlichem Engagement auch Verantwortungsbereitschaft sowie Herausforderungen im persönlichen Werdegang. Im Herbst 2011 wurde das Stipendium an der WHZ erstmals ausgelobt. 

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