An dem Treffen nahmen Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Wirtschaftsförderungen des Landkreises Zwickau, der Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises, Sebastian Brückner, die Geschäftsführerin des BIC Zwickau, Melanie Kögler, sowie der Projektmanager für den Masterplan Südwestsachsen, Matthias Lißke, teil. Im SchülerLab der Hochschule präsentierten Hochschulleitung und weitere Forschende der WHZ aktuelle Kooperationsprojekte und zeigten auf, wie Unternehmen der Region die Möglichkeiten an der WHZ optimal nutzen können, sei es in der Forschung oder bei der (Weiter-) Entwicklung von qualifiziertem Personal.
Schon jetzt kooperiert die Hochschule bei vielen Studiengängen mit Unternehmen der Region. So gibt es in mehreren Studiengängen die Möglichkeit, diese dual in Zusammenarbeit mit Unternehmen zu studieren. Modelle sind etwa ein Studium mit begleitender Berufsausbildung, ein Studium mit Praxispartner oder ein Studium, das durch ein Firmenstipendium gefördert wird.
Kooperationen mit mehr als 200 Unternehmen
„Mehr als 60 Prozent der Abschlussarbeiten unserer Studierenden wird von Unternehmen betreut. So entsteht ein direkter Übergang vom Studium in die Wirtschaft. Hinzu kommen die Facharbeiten, welche die Studierenden während ihres Studiums anfertigen. Auch hier ist der Anteil an wirtschaftsbezogenen Arbeiten sehr hoch. Zudem absolvieren unserer Studierenden bereits während des Studiums ein obligatorisches Praxissemester und viele sind als Werksstudent in Unternehmen tätig. Im Optimalfall bleiben diese nach ihrem Abschluss dort angestellt und stehen der Region damit als bestens ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung“, erklärt Prof. Anke Häber, Prorektorin für Bildung der WHZ.
Die WHZ ist eine der forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) Deutschlands und entfaltet große Wirkung für die Region: „Allein in den letzten fünf Jahren haben wir gemeinsam mit über 150 Unternehmen in Südwestsachsen bzw. 220 Unternehmen in Sachsen erfolgreich kooperiert“, erklärt Prof. Jan Schubert, Prorektor für Forschung an der WHZ, „Die Themen reichen von einfachen Messdienstleistungen bis zu geförderten Großprojekten. Gerade für KMUs ist ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der WHZ eine sehr gute Möglichkeit, das eigene Unternehmen durch Nutzung der Expertise und Ressourcen der WHZ weiterzubringen“.
Im Rahmen des Treffens tauschten sich die Anwesenden darüber aus, wie sie sich gemeinsam für eine zukunftsstarke Region einbringen und sowohl kurz- als auch langfristig wichtige Impulse für Südwestsachsen setzen können. „Ich bin stolz drauf, dass wir als Bildungs- und Forschungsorganisation in den Strategieentwicklungsprozess der Region eingebunden sind. Als die Hochschule Westsachsens engagieren wir uns stark für die Zukunftsfähigkeit unserer Standorte“, erklärte Prof. Stephan Kassel, Rektor der WHZ.