Pressemitteilung

Experten diskutieren zur Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen

Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich am 12. Mai an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ), um sich beim nunmehr dritten Regionalsymposium „Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen“ intensiv auszutauschen.

Foto (v.l.n.r.): René Schubert (DKTIG Leipzig), Sabine Wiesmann (Findig Projekt GmbH Dresden), Thomas Voß (LWL-Kliniken Münster und Lengerich), Sandra Schubert (Klinikum Chemnitz), Adina Oppitz (Rudolf Virchow Klinikum Glauchau) und Prof. Dr. René Schubert (WHZ). (Foto: GPW/WHZ)
Foto (v.l.n.r.): René Schubert (DKTIG Leipzig), Sabine Wiesmann (Findig Projekt GmbH Dresden), Thomas Voß (LWL-Kliniken Münster und Lengerich), Sandra Schubert (Klinikum Chemnitz), Adina Oppitz (Rudolf Virchow Klinikum Glauchau) und Prof. Dr. René Schubert (WHZ). (Foto: GPW/WHZ)

Veranstaltet wurde das Symposium erneut in gemeinschaftlicher Trägerschaft der WHZ, Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften, sowie der DKTIG, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Das Symposium verfolgte auch in seiner diesjährigen Auflage das Ziel, regionale Praxisanwender aus Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens mit Studierenden zusammenzubringen – für einen wechselseitigen, praxisnahen Wissenstransfer zum Thema Nachhaltigkeit. Etwa 25 Fachvertreterinnen und Fachvertreter aus über zehn Einrichtungen der Region Zwickau nutzten gemeinsam mit Studierenden der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften die Gelegenheit zum Austausch. Das Symposium griff mit dem europäischen Energiemanagement-System Standard „EMAS“ und klimagesunder Ernährung zwei hochaktuelle Handlungsfelder auf, die nicht nur ökologische und ökonomische, sondern zunehmend auch strategische Relevanz für das Gesundheitswesen besitzen.

Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor im Gesundheitswesen

Nach der Eröffnung durch den Rektor der WHZ, Herrn Prof. Dr. Stephan Kassel, referierten René Schubert (DKTIG Leipzig), Falk Wagner (DRK Klinikum Rabenstein) und Thomas Voß (pensionierter Geschäftsführer der LWL-Kliniken Münster und Lengerich) über die aktuelle Nachhaltigkeitsberichterstattung und den o.a. EMAS-Standard. Nach dem Mittagessen, das u.a. aus einer Verkostung der im Klinikum Münster entwickelten „Klimaklopse“ mit auf 30% reduziertem Fleischanteil bestand, folgten Adina Oppitz (Rudolf Virchow Klinikum Glauchau) zum Thema „Nachhaltige Speisenversorgung“ sowie Sabine Wiesmann (Findig Projekt GmbH Dresden) und Sandra Schubert (Klinikum Chemnitz) zu Klimaanpassungsmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen. 

„Das große Interesse und die praxisnahen Diskussionen zeigen, dass sich das Thema Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen zunehmend etabliert und auch zum Erfolgsfaktor wird“, resümierte Dr. René Schubert, Mitorganisator des Symposiums und Professor an der WHZ. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2024 und der Fortsetzung 2025 war dies bereits die dritte Ausgabe des Symposiums. Für Mai 2027 ist die 4. Veranstaltung bereits fest eingeplant.

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