Die Westsächsische Hochschule Zwickau hat im Mai erneut Schüler zu sogenannten DigiCoaches ausgebildet. Vom 18. bis 29. Mai durchliefen die Schüler ein zweiwöchiges Praktikum, bei dem sie in Workshops, Laborführungen und Exkursionen unter anderem Einblicke in die Themen Hardware, Künstliche Intelligenz, Medienpädagogik sowie Zeit- und Selbstmanagement erhielten. Dabei waren zwei Schüler aus dem Julius-Mottler-Gymnasium in Crimmitschau und ein Schüler aus dem Lessinggymnasium Hohenstein-Ernstthal. Schon 2025 wurde ein erster Pilotdurchgang durchgeführt, an dem damals vier Schüler und Schülerinnen teilnahmen.
Konzept soll auf weitere Schulen übertragen werden
Ein zentrales Ziel des Projekts ist die Unterstützung der Schulen. DigiCoaches sollen Lehrkräfte und schulisches Personal bei technischen Problemen entlasten, den digitalen Unterricht und den Einsatz von Medientechnik unterstützen sowie zur Verbesserung digitaler Abläufe und schulischer Infrastruktur beitragen. Zur nachhaltigen Verankerung sollen langfristige DigiCoach-Teams an den Schulen aufgebaut, ein schulübergreifendes DigiCoach-Netzwerk ermöglicht und regionale Kooperationen zwischen Hochschule, Schulen und externen Unternehmen und Institutionen gestärkt werden. Darüber hinaus soll das Konzept aus den Erfahrungen der Pilotdurchgänge zu einem transferfähigen modularen Konzept weiterentwickelt werden, das auch auf weitere Schulen übertragen werden kann.
„Mit dem Projekt möchten wir junge Menschen frühzeitig für digitale Themen begeistern und Schulen im digitalen Alltag praxisnah unterstützen“, erklärt Projektleiter Prof. Sven Hellbach von der Fachgruppe Informatik der WHZ.
Freistaat fördert Projekt
Das Projekt DigiCoach läuft vom 1. Januar 2026 bis 30. April 2027 und wird über die SAB mit Mitteln des Freistaates Sachsen im Rahmen der Initiative Digitale Schule gefördert. Die Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.