Sie waren der Einladung des EU-Abgeordneten Prof. Dr. Jan-Peter Warnke, ehemaliger Leiter der Paracelsus-Klinik in Zwickau, gefolgt. Zwei hochrangige Ärzte, zwei Vertreter aus der Industrie und zwei weitere Abgeordnete diskutierten die aus ihrer Sicht mangelhaften Regelungen, die große Nachteile für Patienten und herstellende Unternehmen bedeuten würden. Lange Zeiträume, große Summen an Geld und sperrige Bürokratie verhinderten z.B. das Einsetzen von flexiblen und damit deutlich ungefährlichen Kanülen im Rückenmarksbereich, erklären die Initiatoren.
„Einzigartiges Erlebnis“
„Die Studenten konnten aktiv mitwirken, Fragen stellen und mitdiskutieren. Das hinterließ einen bleibenden Eindruck bei allen Beteiligten. Im Rahmen der Einladung wurde auch gleich das Parlamentarische Gebäude inkl. Sitzungssaal besichtigt. Im Parlamentsgebäude und in Brüssel selbst war das internationale und weltoffene Flair zu spüren. Eine individuelle Führung durch Brüssel und der Besuch des Parlamentariums mit Reise durch die europäische Geschichte am darauffolgenden Tag rundeten dieses einzigartige Erlebnis ab“, berichtet Prof. Maik Fröhlich von der Fakultät Physikalische Technik/Informatik der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ).