Pressemitteilung

WHZ-Professor schult UN-Mitarbeiter zu Künstlicher Intelligenz

Prof. Dr. Sven Hellbach von der Fachgruppe Informatik der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) hat für Angestellte von UN-Organisationen in der georgischen Hauptstadt Tiflis ein praxisorientiertes Training zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) durchgeführt.

Teilnehmende sitzen um einen großen Tisch und hören zu, im Hintergrund läuft eine Präsentation auf einem Bildschirm.
Das Training ermöglichte es den Teilnehmenden, praktische Fähigkeiten in der Integration von KI-Tools in ihre Arbeitsabläufe zu entwickeln. (Foto: WHZ/A. Weigel)
Portrait Sven Hellbach vor UN-Flagge
Prof. Dr. Sven Hellbach (Foto: privat)

Das Engagement erfolgte im Rahmen einer internationalen Hochschulkooperation auf Einladung der georgischen Partnerhochschule Business and Technology University (BTU) in Tiflis. An dem fünfstündigen Training mit dem Titel „Introduction to AI: How Employees of an International Organization Can Use AI Tools in Their Work Processes“ nahmen 27 Mitarbeitende der Organisation UN Women Georgia teil. Ziel war es, grundlegendes Wissen über KI zu vermitteln und aufzuzeigen, wie KI-Werkzeuge sinnvoll in den Arbeitsalltag internationaler Organisationen integriert werden können.

Netzwerk internationaler Partner gestärkt

Das Training ermöglichte es den Teilnehmenden, praktische Fähigkeiten in der Integration von KI-Tools in ihre Arbeitsabläufe zu entwickeln – mit dem Ziel, Produktivität, Kommunikation und Datenanalysefähigkeiten zu verbessern. Durch die praxisnahe Auseinandersetzung mit verschiedenen KI-Plattformen gewannen die Teilnehmenden zusätzliches Vertrauen und Kompetenz im Umgang mit KI-gestützten Lösungen für ihre beruflichen Aufgaben. Durch dieses Training konnte das Netzwerk internationaler Partner der WHZ in Georgien weiter ausgebaut und über bestehende Projektpartnerschaften hinaus gestärkt werden.

Aufbau eines transnationalen Studiengangs

Prof. Hellbach war im Rahmen des gemeinsamen Projekts iMERGE zu Gast an der georgischen Partnerhochschule BTU. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines transnationalen Studiengangs Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz an der BTU – ein Beitrag zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Weiterbildung. Das Vorhaben wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Programms Transnationale Bildung (TNB – Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland) mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Forschung, Transfer und Raumfahrt (BMFTR) von 2024 bis 2027 gefördert.

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