Alumni-Porträt

Natalie Marke

Employer Branding Specialist Hochschulmarketing & Experience, dm-drogerie markt GmbH+Co. KG                                                                                                                        

Languages & Business Administration/frankoph. Kulturraum, B. A.
(2010 - 2015)

Ich kann nur jedem empfehlen, sich während des Studiums zu engagieren.

 

Was verbinden Sie mit der WHZ?

Ich verbinde mit der WHZ meine Heimat. Ich komme ursprünglich aus Reinsdorf und das Studium in Zwickau bedeutete für mich, dass ich mit meiner Familie in Kontakt bleiben konnte. Was mich besonders beeindruckt hat: Es gab in Zwickau viele internationale Studierende, wir haben tolle Partys gefeiert und hatten immer einen guten Kontakt zu den Professoren, was auch daran liegt, dass die Wege in Zwickau sehr kurz sind. Die Hochschule Zwickau war für mich zusammenfassend weit mehr als ein Studienort. Ich denke gern an die Zeit auf dem Campus zurück, an die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, und an Freundschaften, die bis heute bestehen. Gleichzeitig erfüllt es mich mit Stolz zu sehen, wie stark sich die Hochschule weiterentwickelt hat und welche Chancen sie heutigen Studierenden eröffnet. Ich bin froh, dass der Kontakt zur Hochschule bis heute nie ganz abgebrochen ist.

 

Was haben Sie aus Ihrem Studium für Ihr weiteres (Berufs)-Leben mitgenommen, was bleibt?

Nach dem Studium hat man natürlich die Hoffnung, dass man sofort seinen Traumjob mit den passenden Konditionen findet. Aber ich musste damals erfahren, dass der Einstieg ins Berufsleben oft mit Kompromissen verbunden ist und Karrierewege selten idealtypisch verlaufen. Mit dem heutigen Abstand zum Studium wird mir außerdem immer wieder bewusst, wie wertvoll die im Studium vermittelten Schlüsselqualifikationen neben all dem Fachwissen sind – gerade dann, wenn man seinen eigenen Weg erst finden muss.

 

Was möchten Sie Studierenden und studieninteressierten der WHZ mit auf den Weg geben?

Ich kann nur jedem empfehlen, sich während des Studiums zu engagieren. Ich war zum Beispiel im Buddy-Programm involviert und habe da im Kontakt mit den ausländischen Studierenden viele gute Erfahrungen gesammelt. Die ausländischen Studierenden kamen ja aus den verschiedensten Ländern von China bis Kasachstan. Der Kontakt mit ihnen hat viel dazu beigetragen, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. In einer sich schnell verändernden Arbeitswelt ist es außerdem wichtiger denn je, frühzeitig Praxisluft zu schnuppern und Kontakte zu Unternehmen aufzubauen. Wer Veranstaltungen wie beispielsweise die ZWIK-Messe nutzt, verschafft sich nicht nur Orientierung, sondern legt auch den Grundstein für spätere berufliche Möglichkeiten.