Vom 1. bis 5. Juni 2026 wurde die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) zum Treffpunkt eines internationalen Hochschulnetzwerks. Mehr als 50 Gäste aus 15 Partnerhochschulen kamen im Rahmen des Projekts E-CANDEE (Europe–Central Asia & Caucasus Network for Digital Education Enlargement) nach Zwickau, um gemeinsam die digitale Hochschulbildung weiterzuentwickeln. Parallel dazu fand die DAAD-Alumni-Woche „WHZ International 2026“ statt, an der 15 Alumni zu den Themen Nachhaltigkeit in Forschung, Entwicklung und Lehre geschult wurden. Die beiden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projekte boten eine Plattform für den Austausch zwischen Hochschulen aus Europa, Zentralasien und dem Kaukasus und stärkten die internationale Vernetzung.
Koordiniert wurden die Projekte von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Christian Brauweiler gemeinsam mit den stellvertretenden Projektleitenden Prof. Dr. Janina M. Vernal Schmidt und Prof. Dr. Sven Hellbach. Ziel ist es, internationale Hochschulpartnerschaften auszubauen und die digitale Hochschulbildung weiterzuentwickeln.
Ein besonderer Höhepunkt der Woche war die Begrüßung der internationalen Gäste durch den Rektor der WHZ, Prof. Dr.-Ing. Stephan Kassel, sowie die feierliche Unterzeichnung des aktualisierten Kooperationsvertrags mit den Partnerhochschulen des Double-Degree-Studiengangs Management and Information Technology, M.Sc. der WHZ (Link zum Studiengang: https://www.whz.de/mity/). Der Studiengang ermöglicht ein interdisziplinäres Studium an der Schnittstelle von Management, Wirtschaftsinformatik und Informatik sowie ein Auslandssemester an einer der vier Partnerhochschulen in Armenien, Georgien, Kirgisistan oder Kasachstan; aktuell wird das internationale Netzwerk um weitere Partner und Länder erweitert, darunter Aserbaidschan, Tschechien und die Ukraine.
Im Mittelpunkt der E-CANDEE-Trainingswoche standen internationale Double-Degree-Programme, digitale Micro-Credentials sowie moderne Lehr- und Lernformate. In Fachvorträgen und Workshops diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen der Hochschullehre, erhielten spannende Einblicke in Forschungsprojekte der WHZ und entwickelten neue Ansätze für eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt der DAAD-Alumni-Woche war die Botschafterschulung. Bettina Singer, Leiterin des International Office, und Ulrike Riemer vom Dezernat Forschung und Drittmittelangelegenheiten vermittelten den Teilnehmenden wichtige Impulse für die internationale Netzwerkbildung und stärkten damit die Sichtbarkeit der WHZ im Ausland. Am Freitag besuchten die internationalen Gäste zudem den Hochschulstandort Schneeberg und erhielten Einblicke in dessen besondere fachliche Ausrichtung. Der Besuch ergänzte das Programm um weitere Perspektiven auf die Vielfalt der WHZ.
Neben dem fachlichen Programm bot die Woche zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Begegnungen und kulturellen Austausch. Ein weiterer kultureller Höhepunkt war der gemeinsame Besuch des Zwickauer Doms, der den Gästen Einblicke in die Geschichte und kulturelle Identität der Stadt vermittelte.
Mit der erfolgreichen Durchführung der internationalen Veranstaltung unterstreicht die WHZ erneut ihre Rolle als international vernetzte Hochschule.