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17. Zwickauer Forum für Betriebswirtschaft – Austausch zwischen Wissenschaft und Unternehmenspraxis zum Innovationsmanagement

Begrüßung durch Constance Arndt, Oberbürgermeisterin Stadt Zwickau (Foto: WHZ)
Vortrag von Dr.-Ing. Jochen Rahmfeld (Foto: WHZ)
Nachwuchsforschungsgruppe FungiMat, v. l. n. r.: Prof. Dr. Guido Sopp, Frau Aylin Last (M.Sc.), Frau Katrin Hayn (M.Sc.) und Prof. Dr. Bernd Zirkler (Foto: WHZ)
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h. c. Kai Nobach (Foto: WHZ)
Podiumsdiskussion, v. l. n. r.: Prof. Dr.-Ing. Holger Naduschewski, Dr.-Ing. Rahmfeld, Prof. Nobach, Prof. Zirkler, Prof. Sopp, Prof. Dr. Philipp Kitschke und Prof. Dr.-Ing. Thomas Horst (Foto: WHZ)
Schlusswort Prof. Zirkler (Foto: WHZ)

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, fand an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) das 17. Zwickauer Forum für Betriebswirtschaft statt. Das Institut für Betriebswirtschaft (IfB) widmete das diesjährige Forum dem Thema „Herausforderungen und Konzepte des Innovationsmanagements“. In der Aula Scheffelberg kamen über 150 Gäste aus Wissenschaft, Unternehmenspraxis, Politik und Gesellschaft zusammen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Prof. Dr.-Ing. habil. Ralph Riedel, Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der WHZ, Prof. Dr. habil. Dr. h. c. Bernd Zirkler, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft, sowie Constance Arndt, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau. In ihren Begrüßungen wurde die hohe Bedeutung von Innovationen für Unternehmen, Hochschulen und regionale Entwicklungsprozesse hervorgehoben. Das Forum bot erneut eine Plattform, um aktuelle wissenschaftliche Perspektiven mit praktischen Erfahrungen aus Unternehmen zu verbinden.

Den inhaltlichen Auftakt bildete der Vortrag von Dr.-Ing. Jochen Rahmfeld, Geschäftsführer für Finanz und Controlling der Volkswagen Sachsen GmbH. Unter dem Titel „Transformation, Innovation, Mindset. Wie Finance die Zukunft der Automobilindustrie mitgestaltet.“ zeigte er auf, welche Rolle Finanz- und Controllingfunktionen in tiefgreifenden Transformationsprozessen der Automobilindustrie übernehmen. Dabei wurde deutlich, dass Innovation nicht allein technologische Neuerung bedeutet, sondern auch strategische Steuerung, Veränderungsbereitschaft und ein zukunftsorientiertes Mindset erfordert.

Im Anschluss präsentierten Katrin Hayn (M.Sc.), Aylin Last (M.Sc.), Prof. Dr. Guido Sopp und Prof. Dr. Bernd Zirkler das Thema „Pilzmyzelium als nachhaltige Materialinnovation – FungiMat, ein Projekt der WHZ“. Der Beitrag gab Einblicke in ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der WHZ und der Technischen Universität Dresden. Im Mittelpunkt stand Pilzmyzelium als innovativer, nachhaltiger Werkstoff, der beispielhaft zeigt, wie Forschung neue Impulse für ökologische und wirtschaftlich tragfähige Materiallösungen setzen kann.

Nach der Mittagspause, die durch eine Postersession der Nachwuchsforschungsgruppen der WHZ im Lehrgebäude begleitet wurde, referierte Prof. Dr. Dr. h. c. Kai Nobach, Professor für Controlling und Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, zur „Bedeutung und Steuerung von Innovation im Kontext aktueller Entwicklungen“. Er beleuchtete Innovation aus betriebswirtschaftlicher Perspektive und stellte dar, wie Unternehmen Innovationsprozesse strukturieren, bewerten und zielgerichtet steuern können.

Ein weiterer Höhepunkt des Forums war die abschließende Podiumsdiskussion unter der Moderation von Prof. Dr.-Ing. Holger Naduschewski, Honorarprofessor für Prozess- und Kompetenzmanagement an der WHZ sowie Geschäftsführer der Volkswagen Bildungsinstitut GmbH. Gemeinsam mit den Beteiligten wurden zentrale Fragen des Innovationsmanagements diskutiert: Wie entstehen tragfähige Innovationen? Welche Rolle spielen Unternehmenskultur, Finanzierung und Qualifikation? Und wie können Wissenschaft und Praxis noch enger zusammenwirken?

Das Schlusswort hielt Prof. Zirkler. Er bedankte sich bei allen Referierenden, Diskutierenden und Gästen sowie beim Hochschulverein Mentor e. V. als verlässlichem Unterstützer des Forums. Ein besonderer Dank galt zudem den Spendern und Förderern Abels & Kemmner Gesellschaft für Unternehmensberatung mbH, BÄKO Ost eG Bäcker- und Konditorengenossenschaft Sachsen-Brandenburg, Concentro Management AG, Eberhard Reiche, Rotary Club Zwickau/Glauchau sowie Schnabel & Zirkler Partnerschaftsgesellschaft mbB.

Das nächste Zwickauer Forum für Betriebswirtschaft findet traditionsgemäß am zweiten Mittwoch im Juni statt, im kommenden Jahr am 9. Juni 2027. Prof. Bernd Zirkler freut sich bereits jetzt darauf, den erfolgreichen Austausch zwischen Forschung, Unternehmenspraxis und Region fortzuführen.