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Musikstadtschild verweist auf Hochschulstandort

 

Bildquellen: WHZ/Weller

Markneukirchen ist die Stadt des Musikinstrumentenbaus. An den Ortseingängen war das bisher nur in Ansätzen zu lesen, indem vor allem auf das Musikinstrumenten-Museum verwiesen wurde. Weil die betreffenden Schilder in die Jahre kamen, wurden im letzten Jahr neue Ortseingangstafel in Auftrag gegeben. Unser Hochschule war nicht nur an deren Entwurf (und auch an der Finanzierung) beteiligt, sondern konnte dort weitere Akzente setzen und somit Markneukirchen als Stadt eines Hochschulstandorts noch mehr ins Bewusstsein rufen.

Das Thema „Musikinstrumente“ dominiert weiterhin bei der Einfahrt in unseren Ort, aber es geht nun dreigeteilt weiter: In Markneukirchen werden Musikinstrumente gebaut, dafür steht das Logo der fast 350 Jahre alten Instrumentenbauer-Innung, stellvertretend für ca. 100 Firmen der Region von Kunsthandwerker bis zum weltmarktführenden Manufakturbetrieb. Seit 1883 kann man in Markneukirchen diese Geschichte und noch vieles mehr im Musikinstrumenten-Museum erleben. Es wirbt schon immer mit der stilisierten Innenhoffassade des spätbarocken Paulus-Schlössels. Und last not least das Instrumentenbau-Studium, das mit dem Logo der WHZ auf unseren Hochschulteil hinweist.

Dass es neben den optischen und sprachlichen Signalen noch eines kunsthandwerklichen Eyecatchers bedarf, ist logisch. Und dass dies in Form eines Geigenkörpers geschieht, ist potenzierte Logik. Denn die Geige war im 17. Jahrhundert das erste Instrument, welches in Markneukirchen gebaut wurde. (Nicht diese, sie ist ein Museuminstrument, gebaut um 1800 von Carl Wilhelm Gläsel sen.)

Im nächsten Jahr feiert die Stadt das 350. Jubiläum der ältesten heute noch bestehenden Instrumentenmacher-Innung Deutschlands und würdigt damit gleichsam den Auftakt zu einer bis heute aktiven Wirtschafts-, Kultur- und Bildungsgeschichte. Der Studiengang Musikinstrumentenbau gehört seit 1988 dazu, nun auch am Ortseingangsschild.