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Exkursion zur Mechatronik

Im Rahmen des Moduls „Maschinenautomatisierung/Mechatronik“ unternahmen Studierende des 4. Maschinenbau-Semesters eine ganztägige Exkursion zu zwei führenden Technologieunternehmen in Chemnitz.

Studenten im Festo Experience Center (Foto: Sonntag/Festo)
Foto: Sonntag/Festo
Teil zwei der Exkursion bei SiemensFoto: Siemens/Merkel, Siegel
Foto: Siemens/Merkel, Siegel

Der Vormittag stand ganz im Zeichen des Festo Experience Centers. Der Leiter des Chemnitzer Standorts stellte Unternehmen und Location vor. Anschließend wurden aktuelle Applikationsbeispiele zu innovativen Greiftechniken, Pneumatiklösungen und mechatronischen Systemen präsentiert. Die Studierenden konnten selbst einen geregelten Motor in Betrieb nehmen und Verfahrprofile einstellen.

Am Nachmittag folgte der Besuch des Kombinationstechnik-Werks (WKC) der Siemens AG in der Clemens-Winkler-Straße – bereits der zehnte Besuch dieser Art. Im Rahmen einer Werksführung erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Elektronikfertigung und den Schaltschrankbau. Weiter ging es ins EMV- und Thermo-Prüflabor sowie ins Maschinentestzentrum (MTZ), wo neueste Algorithmen zur Lösung technologischer Herausforderungen vorgestellt wurden, darunter Anwendungen für die Raumfahrt und genauigkeitsoptimierte Roboter für die NC-Bearbeitung.

Ein Vortrag von Tilo Sigmund der ibs automation GmbH zeigte, wie die in Chemnitz entwickelten Produkte in der Industrie zum Einsatz kommen. In der anschließenden Diskussion mit Mitarbeitenden konnten die Studierenden viele Fragen stellen. Trotz des langen Programms bestand großes Interesse am siemensinternen Museum, das spontan besichtigt wurde. Dort erhielten die Studierenden einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte der Maschinensteuerungen.

Die Exkursion unterstreicht die hohe Relevanz der vermittelten Lehrinhalte für aktuelle industrielle Herausforderungen und stieß bei den Teilnehmenden auf durchweg positive Resonanz.