Im Mittelpunkt standen Einblicke in die Forschungsinfrastruktur sowie der Wissens- und Technologietransfer in die regionale Wirtschaft. Bei den Laborführungen wurde deutlich, wie eng Forschung und unternehmerische Praxis am Hochschulstandort Zwickau miteinander verbunden sind. Das FTZ stellte unter anderem seinen Forschungsschwerpunkt Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) sowie das Zentrum für Kraftfahrzeugelektronik der WHZ vor. Wichtige Kompetenzfelder liegen in der Fahrzeugprüfung sowie in der Prüfung von Komponenten und Halbleitern.
Prof. Peter Hartmann gab einen Einblick in die Entwicklung des Fraunhofer AZOM und führte die Gäste durch die Labore. Dabei zeigte er auch, wie Fördermittel in moderne Forschungsinfrastruktur und konkrete Projekte fließen. Besonderes Interesse weckten eine KI-gestützte Zählkontrolle im Operationssaal sowie ein Projekt zur Vermessung von Schiffen im Nord-Ostsee-Kanal.
Besuch vertieft Austausch zwischen WHZ und Stadt
Der Besuch diente zugleich dazu, den Austausch zwischen Forschung, Hochschule und Stadt weiter zu vertiefen. Dass diese Vernetzung bereits gelebt wird, zeigen gemeinsame Aktivitäten mit der Stadt Zwickau, etwa beim Symposium Automotive & Mobility (SAM) oder im Netzwerk AkkuCampus. Dort bringen Stadt, Wirtschaft und Forschung ihre Kompetenzen zusammen, um Zukunftsthemen aufzugreifen und neue Kooperationen anzustoßen. Unterstützt wurde dieser Austausch durch Saxony⁵, den Transferverbund der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Er bündelt Kompetenzen der Hochschulen und stärkt ihre Vernetzung mit Wirtschaft und Gesellschaft.