Dipl.-Ing. (FH) Maik Schönfeld, Absolvent des Studienganges Nano- und Oberflächentechnologien der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ), erhält für seine Masterarbeit den Georg-Simon-Ohm-Preis 2015 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Diese gibt theoretische Einblicke in das Trocknungsverhalten dicker Photoresistschichten und verfügt darüber hinaus über hohes Anwendungspotenzial in der Mikrosystemtechnik.
So liefert Maik Schönfeld eine Beschreibung des infrarotgestützten Trocknungsprozesses von dicken Fotolackschichten auf der Basis von Diffusionsprozessen. Durch Berücksichtigung experimenteller Messdaten der Polymermatrix ermöglicht die Arbeit außerdem eine verbesserte Prozesssteuerung und Reproduzierbarkeit industrieller Lithographie- und Abformprozesse und macht damit auch den Weg frei für innovative Dickschicht- Applikationen.
Seit mehreren Jahren ist Maik Schönfeld in verschiedenen Drittmittelprojekten tätig und stärkt mit seiner Arbeit nachhaltig die Forschung an der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Hintergründe zum Georg-Simon-Ohm-Preis
Mit dem Georg-Simon-Ohm-Preis werden seit mehr als zehn Jahren hervorragende Arbeiten von Studierenden im Bereich der physikalischen Technik oder verwandter Studiengänge an Fachhochschulen ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird alljährlich während der DPG-Jahrestagung überreicht.
Weitere Informationen: www.dpg-physik.de