Die Arbeit »Natur(fern)sehn« von Nadine Dombrowski thematisiert die zunehmende Medialisierung der Gesellschaft und verweist auf den Verlust des realen Naturerlebnisses. "Reale Natur muss sich vermehrt virtuellen Kopien entgegenstellen. Naturerlebnis geschieht zunehmend über TV-Reportagen, Internetbeiträge und Bildschirmschoner", so Jochen Gusetti, ebenfalls Architektur-Masterstudent an der WHZ.
Rick Schneider, auch er Masterstudent Architektur, stellte mit seiner Arbeit »Stadtpark« die zunehmenden Nutzungseinschränkungen der öffentlichen Grün- und Freiflächen im urbanen Kontext in den Fokus.
Die Ideen für beide Projekte entstanden im Rahmen des interdisziplinären Moduls »Stadt und Landschaft«, das von Matthias Grunwald, Professor für Städtebau an der Fakultät Architektur der WHZ in Reichenbach, und von Landschaftsarchitekt Matthias Lanzendorf durchgeführt wurde. Alle Seminarteilnehmer setzten die Projekte gemeinsam um - mit Unterstützung der Stadt Weimar, der Fakultät Architektur sowie verschiedenen Sponsoren.
Die „Gärten auf dem Rollplatz“ erfreuen sich seit 2004 zunehmender Beliebtheit und locken alle zwei Jahre Landschaftsarchitekten, Architekten und Künstler aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt in die Bauhausstadt.
Kontakt:
Prof. Matthias Grunwald, Fakultät Architektur der WHZ in Reichenbach
Matthias Lanzendorf, Lehrbeauftragter für Landschaftsarchitektur an der Fakultät Architektur der WHZ in Reichenbach
Nadine Dombrowski, Masterstudentin
Rick Schneider, Masterstudent