Im Rahmen des DAAD-Projektes Praxispartnerschaften und eines Erasmus+-Projektes besteht eine enge Kooperation zwischen Hochschulen in Georgien, Kirgisistan und der WHZ. Im Rahmen dieser Projekte konnten nun neue Fortschritte für die Weiterentwicklung der Lehre an der International Black Sea University (IBSU) und der Georgien Technical University (GTU) erzielt werden.
Im Rahmen eines Workshops führte Prof. Mario Neugebauer aus dem Fachbereich Informatik der WHZ an die Möglichkeiten des Raspberry Pi heran. Mit Hilfe verschiedener Sensorik und Aktorik erkundeten die Studierenden die Hardware und die eingebettete Programmierung.
Abschließend zu dem zweitägigen Workshop wurde ein Hackathon durchgeführt. Die Studierenden entwickelten innerhalb der vorgegebenen Zeit durchaus respektable Systeme. Das Gewinnerteam stellte schließlich eine Lösung zur automatischen Gesichtserkennung auf dem Raspberry Pi vor.
Außerdem führte Prof. Mario Neugebauer im Rahmen des DAAD-Projektes einen Train-the-Trainer-Workshop durch. Interessierte Lehrende der georgischen Hochschulen IBSU und GTU nahmen daran teil und konnten Impulse für die eigene Lehre bekommen. Insbesondere das Thema der Intelligenten Systeme im Betrieblichen Umfeld ist in Georgien von hohem Interesse. Auch Unternehmen möchten von diesem Wissen profitieren.
Zugleich waren Adriana Slavcheva und Sören Förster als Vertreter des International Office im Rahmen des Erasmus+-Projektes an verschiedenen Hochschulen in Tiflis unterwegs. Die Kooperation zwischen der WHZ und den georgischen Hochschulen stieß bei allen besuchten Hochschulen auf hohes Interesse.
Schließlich konnten WHZ-Mitarbeiter auch verschiedene Unternehmen kennenlernen. Die Situation der Mitarbeitergewinnung stand dabei im Vordergrund. Mittlerweile besteht auch in Georgien ein Mangel an qualifizierten Fachkräften. Diesbezüglich konnte Prof. Neugebauer seine Erfahrungen bei der praxisorientierten Ausbildung an deutschen Fachhochschulen einbringen.