Wissenschaftliche Begleitforschung und Evaluation
verstehen. bewerten. wirken.
Innovative Projekte in der Sozialwirtschaft, im Bildungsbereich, im Gesundheits- und Pflegewesen oder im kommunalen Umfeld sollen nicht nur umgesetzt, sondern auch nachvollziehbar ausgewertet und nachhaltig weiterentwickelt werden.
Eine wissenschaftliche Begleitforschung unterstützt Sie dabei,
- Projektziele zu konkretisieren,
- Entwicklungen und Erfahrungen systematisch zu erfassen,
- die Perspektiven beteiligter Personen einzubeziehen,
- Erfolgsbedingungen und Herausforderungen zu erkennen,
- Ergebnisse gegenüber Fördermittelgebern und Kooperationspartnern nachvollziehbar darzustellen und
- fundierte Empfehlungen für die weitere Projekt- und Organisationsentwicklung abzuleiten.
Prof. Dr. Cornelia M. Enger
Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Sozialmanagement an der Westsächsischen Hochschule Zwickau
Meine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen an den Schnittstellen von Ökonomie, Sozialer Arbeit und Bildung. Dazu gehören insbesondere:
- Sozial- und Bildungsmanagement, soziales Dienstleistungsmanagement
- Personal-, Qualitäts- und Ressourcenmanagement, Organisationsentwicklung
- Management sozialer Innovationen
- Sozial- und Wirtschaftspsychologie
- qualitative und quantitative Forschungsmethoden
- Evaluationsforschung
Mein fachlicher Hintergrund verbindet ein Wirtschafts- und Pädagogikstudium, Erfahrungen aus Praxis und Wissenschaft sowie die Begleitung anwendungsbezogener Kooperations- und Forschungsprojekte. Ausführliches Curriculum Vitae
Ausgewählte Projekte im Rahmen der Begleitforschung und Evaluation
Gemeinsam nicht einsam – Quartiersentwicklung in Bad Blankenburg
- Modellvorhaben nach § 123 Abs. 3 SGB XI im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt/Thüringen, Fördermittelgeber: Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie
- Schwerpunkte: Projektevaluation, Quartiersentwicklung
- Laufzeit: 2026–2028
Gesund arbeiten im Erzgebirge
- Unternehmensbefragung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen, Auftraggeber und Kooperationspartner: Gesundheitsamt des Erzgebirgskreises, ERZgesund, der AOK PLUS Sachsen und Thüringen sowie der AWO Erzgebirge gGmbH
- Schwerpunkte: Unternehmensbefragung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, regionale Bedarfe
- Laufzeit: 2025–2026
Familienfreundliche Unternehmenskultur in Mitteldeutschland
- Wissenschaftliche Begleitung einer Unternehmensbefragung der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und der Bündnisse für Familie in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt
- Schwerpunkte: Familienfreundlichkeit, Fachkräftesicherung, Unternehmensbefragung, regionale Netzwerke
- Laufzeit: 2024–2025
Zukunftspaket Nünchritz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
- Evaluationsstudie in Kooperation mit der Gemeinde Nünchritz, der Volkssolidarität Riesa-Großenhain e. V. und der Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn, Fördermittelgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Schwerpunkte: Kinder- und Jugendbeteiligung, kommunale Projektentwicklung, Evaluation
- Laufzeit: 2024
ProfiZ – akademische Nachwuchsförderung an Hochschulen
- Projektbegleitende Evaluation und wissenschaftliche Begleitforschung sowie der Aufbau projektübergreifender Kommunikations- und Netzwerkstrukturen, Fördermittelgeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Schwerpunkte: Hochschul- und Wissenschaftsmanagement, Personalentwicklung, Projektevaluation
- Laufzeit: 2021–2026
Diversität und Inklusion in Gesundheits-, Pflege- und Sozialeinrichtungen
- Entwicklung eines digitalen Evaluationsinstrumentes zur Umsetzung von Diversität und Inklusion als Leitprinzip der Organisationsentwicklung, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
- Schwerpunkte: Diversität, Inklusion, Führung, Personal- und Organisationsentwicklung
- Laufzeit: 2021–2024
Ausgewählte Publikationen
Herausgeberschaften, Monographien und Forschungsberichte
- Enger, C., & Arnold, M. (2025). Innovation und Laterale Führung im mittleren Managementbereich der Sozialen Arbeit - Konzepte, Handlungsempfehlungen und Fallbeispiel. Springer.
- Enger, C. (2021) (Hrsg.). Wirtschaftsmediation – Praxisfelder und Methodenwerkstatt. Dr. Kovač.
- Strunz, H., & Enger, C. (2017) (Hrsg.), Die Hochschule, Für die Zukunft gerüstet. Mercur.
Sammelbandbeiträge
- Enger, C., & Arnold, M. (2026). Laterale Führung in Einrichtungen der Sozialwirtschaft. In Kolhoff, L. (Hrsg.), Aktuelle Diskurse in der Sozialwirtschaft VII. Springer VS. [in Planung].
- Enger, C. (2026). Positionierung eines Fundraisings in Organisationen der Sozialen Arbeit - Praxis-Theorie-Reflexionen eines Kooperationsprojektes, In B. Dietz, S. Kaiser, & S. Sohre (Hrsg.), Transformation gestalten. Ökosoziale Gerechtigkeit und sozialwirtschaftliche Relevanz. (S. 293-305). Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-50768-8_16
- Enger, C., & Müller, M. (2026). Management von Inklusionsunternehmen - Herausforderungen und Perspektiven einer inklusiven Arbeitswelt. In B. Dietz, S. Kaiser, & S. Sohre (Hrsg.), Transformation gestalten. Ökosoziale Gerechtigkeit und sozialwirtschaftliche Relevanz (199-213). Springer VS. doi.org/10.1007/978-3-658-50768-8_11
- Enger, C. (2025). Betriebliche Sozialberatung - ein Geschäftsfeld und Unternehmensservice konfessioneller Wohlfahrtsverbände? In K. Schneiders (Hrsg.), Betriebliches Sozialmanagement. Sozialpolitik und Soziale Arbeit in Unternehmen (S. 85-102). Springer VS. doi.org/10.1007/978-3-658-48983-0_6
- Enger, C., Fuchs, K., & Westphal, A. (2025). Personalentwicklung an (Fach-)Hochschulen zwischen Agilität und Transformation - (Inter-)nationale Ansätze und Best Practices. In S. Leonhardt, T. Neumann, D. Kretz, T. Teich, & M. Bodach (Hrsg.), Innovation und Kooperation auf dem Weg zur All Electric Society 2. Nachhaltige Entwicklung durch gesellschaftliche Akzeptanz (S. 439-474). SpringerGabler. https://doi.org/10.1007/978-3-658-46895-8_18
- Enger, C., & Bursch, L. (2024). Innovationskompetenz in der Hochschulausbildung von Sozialmanager*innen – Eine explorative Studie zur Bestandsaufnahme, Perspektiven und Thesen zur Diskussion. In INAS (Hrsg.), Sozial! Innovativ! Nachhaltig! Perspektiven für Sozialmanagement und Sozialwirtschaft 2030. Tagungsband 2022. Perspektiven Sozialwirtschaft und Sozialmanagement. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-42847-1_2
- Enger, C. (2021). Lateral führen mit Mediationskompetenz in sozialen Dienstleistungsorganisationen. In C. Enger (Hrsg.), Wirtschaftsmediation – Praxisfelder und Methodenwerkstatt (S. 73-104). Dr. Kovač.
- Enger, C. (2021). Prinzipien und Grundlagen der Wirtschaftsmediation. In: C. Enger (Hrsg.), Wirtschaftsmediation – Praxisfelder und Methodenwerkstatt (S. 11-38). Dr. Kovač.
Zeitschriftenbeiträge
- Enger, C. (2026). Laterale Führung und Innovationspraxis. Handlungslogiken und Gestaltungsspielräume in der Jugendhilfe. Fachzeitschrift Jugendhilfe. Luchterhand.
- Enger, C., Striehn, E. (2026). Wandel aktiv gestalten: Strategien für dynamische Zeiten. Ein praxisorientiertes Fallbeispiel zur Umfeldanalyse, Machbarkeitsprüfung und partizipativen Organisationsentwicklung in der Jugendhilfe. SOZIALWIRTSCHAFT. Zeitschrift für Führungskräfte in sozialen Unternehmen. 36(2). S. 27-29. doi.org/10.5771/1613-0707-2026-2-27
- Enger, C. (2025). Anforderungen an eine inklusive Arbeitswelt. SOZIALWIRTSCHAFT. Zeitschrift für Führungskräfte in sozialen Unternehmen. Jahrgang 35, Heft 4. S. 29-31. doi.org/10.5771/1613-0707-2025-4-29
- Fuchs, K., & Enger, C. (2025). Dialoge zur Professionalisierung und Institutionalisierung einer akademischen Nachwuchsförderung an HAW. Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) 20(2). S. 179-199. https://doi.org/10.21240/zfhe/20-2/10
- Enger, C., & Seitz, P. (2024). Zukunft gestalten: Kinder- und Jugendbeteiligung in Nünchritz. Corax, Fachmagazin für Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen. Ausgabe 5/2024 - besser scheitern. S. 44-46.
- Hummel, M., Enger, C., Hommel, A., & Pihl, C. (2024). Diversitätssensibilität mit innovativer Lernapp fördern. Management & Krankenhaus, IT & Kommunikation.
- Enger, C., Fuchs, K., & Westphal, A. (2023). Akademische Nachwuchsförderung - Eine empirische Studie zu Handlungsansätzen aus HAW-Perspektive zur (Weiter-)Entwicklung einer institutionalisierten akademischen Personalentwicklung. Personal- und Organisationsentwicklung (P-OE) 3+4/2023. S. 90-94. [mit Peer-Review]
- Imsieke, D., & Enger, C. (2023). In den Schuhen der Erfahrenen gehen. Leistungen im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) als Unternehmensservice - ein Geschäftsfeld für Caritasverbände? neue Caritas. 124. Jahrgang. Heft 14. S. 32. DOI: doi.org/10.6084/m9.figshare.28227392.v1
Leistungen
Leistungen
- Entwicklung eines Evaluations- oder Forschungskonzeptes
- Entwicklung von Fragebögen und Interviewleitfäden
- Durchführung und Auswertung von Befragungen
- Formative und summative Evaluationen
- Ergebnispräsentationen und Reflexionsworkshops
- Ableitung von Handlungsempfehlungen
- Unterstützung bei Projekt- und Förderanträgen
Ablauf einer Zusammenarbeit
- Erstgespräch und Auftragsklärung
- Entwicklung des Untersuchungsdesigns
- Erstellung der Erhebungsinstrumente
- Datenerhebung und Auswertung
- Ergebnisrückmeldung und Handlungsempfehlungen
Methoden der Begleitforschung
Die Auswahl der Methoden richtet sich nach der Fragestellung, den beteiligten Zielgruppen, der Projektlaufzeit und den vorhandenen Ressourcen. Qualitative und quantitative Verfahren können einzeln oder in einem Mixed-Methods-Design kombiniert werden.
Quantitative Methoden
- standardisierte Online- und Papierbefragungen
- Mitarbeitenden-, Unternehmens- und Zielgruppenbefragungen
- Entwicklung und Prüfung von Fragebögen
- deskriptive und weiterführende statistische Auswertungen
- Vorher-Nachher-Vergleiche
- Auswertung vorhandener Kennzahlen und Projektdaten
Qualitative Methoden
- leitfadengestützte Einzelinterviews
- Expertinnen- und Experteninterviews
- Gruppengespräche und Fokusgruppen
- qualitative Fallstudien
- Dokumenten- und Inhaltsanalysen
- strukturierte Auswertung offener Befragungsangaben
Beteiligungs- und Reflexionsformate
- Auftakt- und Zielklärungsworkshops
- moderierte Reflexionsgespräche
- Stakeholder- und Umfeldanalysen
- Ergebnis- und Transferworkshops
- strukturierte Feedbackschleifen
- gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen und Handlungsempfehlungen
Bei der Untersuchung sensibler sozialer und organisationaler Themen sind ein wertschätzender Zugang, Transparenz gegenüber den Beteiligten und ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten von besonderer Bedeutung.
Was meine Arbeit auszeichnet: Interdisziplinarität, Praxisnähe, methodische Passgenauigkeit und Beteiligungsorientierung
- Interdisziplinäre Perspektive: Ich verbinde betriebswirtschaftliche, sozialwissenschaftliche, pädagogische und organisationspsychologische Sichtweisen.
- Praxisnähe: Forschungsfragen und Untersuchungsdesigns werden so entwickelt, dass die Ergebnisse für die beteiligten Organisationen praktisch nutzbar sind.
- Methodische Passgenauigkeit: Nicht die Methode steht am Anfang, sondern die Fragestellung. Umfang und Vorgehensweise orientieren sich an Ihrem Projekt und Ihren Ressourcen.
- Beteiligungsorientierung: Die Erfahrungen von Mitarbeitenden, Zielgruppen, Führungskräften und Kooperationspartnern werden angemessen einbezogen.
- Verständliche Ergebnisse: Neben der wissenschaftlichen Nachvollziehbarkeit ist eine klare und adressatengerechte Ergebnisdarstellung zentral.
Kontakt
Sie planen ein Evaluationsvorhaben, eine Befragung oder die wissenschaftliche Begleitung eines Modell- bzw. Entwicklungsprojektes? Gern kläre ich mit Ihnen, welche Form der Begleitforschung zu Ihrem Vorhaben passt.
Prof. Dr. Cornelia M. Enger
E-Mail: cornelia.enger[at]whz.de
Tel: 0375 536-3234